Wer ist Kuthumi?

Meister kuthumi koot Koot Hoomi (Lal Singh)
Bild von Iris Merlino

 

Kuthumi in der Geschichte

 

Kuthumi ist ein aufgestiegener Meister der Weisheit und ein geistiger Weltenlehrer. Er ist ein Meister der Friedfertigkeit und lehrt die Möglichkeit zum Weltfrieden. Die geschichtlich herausragenden Inkarnationen von Kuthumi waren:

 

Thutmosis III. (* um 1479 v. Chr.; † um 1425 v. Chr.) war ein ägyptischer Pharao. Thutmosis III. war der sechste König der 18. Dynastie im alten Ägypten. Ihm ist es wohl zum großen Teil zu verdanken, dass Ägypten sich zu einer Weltmacht erhob und zum ersten wirklichen Weltreich wurde. Er war der erste große Feldherr des Orients und eine überragende Herrschergestalt, der wohl nur noch Ramses II. und Amenhotep III. wirklich nahe kamen. Er war ebenfalls in seiner Funktion des Pharaos auch Hohenpriester, der dem Sonnengott Amun-Ra, dem lebendigen, unaussprechlichen Licht in den Amun-Tempeln diente.

 

Pythagoras von Samos (* um 570 v. Chr., † nach 510 v. Chr.) war ein griechischer Philosoph und Gründer einer einflussreichen, religiös-philosophischen Bewegung. Pythagoras wurde um 570 v. Chr. als Sohn des Mnesarchos geboren, der auf der Insel Samos lebte. Sein Vater war ein eingewanderter, erfolgreicher Kaufmann. In seiner Jugend machte Pythagoras sich in Ägypten und Babylonien eingehend mit Mathematik, Astronomie, Naturphilosophie und verschiedenen religiösen Anschauungen vertraut und kehrte dann nach Samos zurück. Dort hatte 538 der Tyrann Polykrates die Macht an sich gerissen. Pythagoras stand in Opposition zu diesem Machthaber und verließ die Insel. Im Jahre 532 tauchte er im griechisch besiedelten Unteritalien auf und gründete eine Schule in Kroton in Kalabrien. Deren Mitglieder, die Phytagoreer, d.h. der innere Kreis, bildeten eine enge Gemeinschaft und legten sich auf eine genau geregelte, bescheidene Lebensweise fest ("pythagoreische Art des Lebens") und verpflichteten sich zur Treue untereinander und Verschwiegenheit nach außen. Pythagoras, der ein vorzüglicher Redner war, erlangte großen Einfluss auf die Bürgerschaft, den er auch politisch geltend machte. Er gewann auch in anderen Gegenden der Region Anhänger, sogar unter der nichtgriechischen Bevölkerung.

 

 

Pythagoras verließ nach einem Krieg die Stadt und übersiedelte nach Metapontion (heute Metaponto in der Basilikata), wo er den Rest seines Lebens verbrachte und in hohem Alter starb. Anhänger des Pythagoras schrieben ihm Wundertaten und geradezu göttliche Fähigkeiten zu. Die Legende von seinem goldenen Schenkel diente dazu, ihn mit Apollon zu identifizieren; manche betrachteten ihn als Sohn Apollons.

Während uns Pythagoras heute in erster Linie als Mathematiker in Erinnerung ist, so hatten er und seine Schule weiterhin entscheidenden Einfluss auf die Ausbildung des abendländischen Tonsystems. Von seinen Zeitgenossen wurde er wohl in erster Linie als religiöser Prophet betrachtet. Für seine Anhänger, die Pythagoreer, gehörten die Musik, die Harmonie und die Zahlen unlösbar zusammen (Lehre der Harmonik). In seiner Philosophie sind auch indische Einflüsse merkbar, so etwa in seinem Glauben an die Seelenwanderung. Sie erhoben die Seele in die Nähe des Göttlichen und nur so konnte man dem Kreislauf der Wiedergeburt entgehen. Aber aus dieser mystischen Lehre entwickelte sich die exakte Wissenschaft, wobei heute nicht mehr klar zu trennen ist, was von Pythagoras und was von seinen Schülern stammt.

 

 

Pythagoras knüpfte mit seiner Philosophie an Anaximander und seine Lehre vom Apeiron an, ergänzte sie aber wesentlich, indem er die Zahl als zusätzliches Prinzip einführte. "Alles ist Zahl" - dieser Satz wird den Pythagoreern zugeschrieben und er verdeutlicht, dass sie die Zahl als eine die gesamte Natur konstituierende Kraft betrachteten. In diesem Zusammenhang ist der Begriff der Inkommensurabilität wichtig. Der "pythagoreische Lehrsatz", auch "Satz des Pythagoras", über das rechtwinklige Dreieck ist allerdings wesentlich älter. Er verdankt seinen Namen der Zuschreibung durch Euklid. Vermutlich hat Pythagoras viel von seinem Gedankengut von den Ägyptern oder gar den Persern übernommen. Die Überlieferungen berichten, er sei von ägyptischen Priestern eingeweiht worden oder habe an den orphischen Mysterien teilgehabt. Die Seefahrer, mit denen er unterwegs war, hielten Pythagoras für ein göttliches Wesen, da die Überfahrt wider Erwarten ruhig verlief. In Ägypten ließ er sich mit Fleiß über jede Lehre unterrichten und verweilte dort 22 Jahre lang bei Sternkunde, Geometrie und Einweihung in alle Göttermysterien. Sicher ist aber, dass zwischen der Mysterienschule der Pythagoreer und dem Geheimkult der orphischen Mysterien enge Beziehungen bestanden. Pythagoras lehrte knapp 2000 Jahre vor Galilei, dass die Planeten um die Sonne kreisen.

 

 

Zum Teil sind die Lehren dieser beiden esoterischen Gesellschaften sogar identisch, soweit sich dies heute noch feststellen lässt – viele Details antiker Geheimlehren wurden nur mündlich weitergegeben und sind somit heute leider in Vergessenheit geraten. Sie wurden durch Phythagoras und die Phytagoreer verschlüsselt, dadurch waren diese große Einweihungen vor Missbrauch sicher geschützt und nur für die Menschen zugänglich, die für dieses Wissen bereit waren. In unserer besonderen Zeit kann jeder Mensch über seine geistige Intuition dieses Wissen gemäß seiner eigenen Bereitschaft und Verantwortung erkennen und entschlüsseln. Phythagoas geistiger Lehrer war Thot der Atlanter.

Priesterkönig (Gushnasaph) Balthazar (siehe El Morya Ausgabe 1 bzw. Offenbarungen der Meister Teil 1)

 

 

Franziskus oder auch Franz von Assisi, eigentlich Giovanni Battista Bernardone (* um 1181/1182 in Assisi, Italien, † 3. Oktober 1226 in der Portiuncula-Kapelle unterhalb von Assisi). Er versuchte streng und bis ins Einzelne, nach dem Vorbilde Jesu zu leben (sogenannte Imitatio Christi). Er zog Gefährten und Nachahmer an und wurde dadurch zum Gründer des Ordens der Minderen Brüder.

Franz wurde in der umbrischen Stadt Assisi am Fuße des Monte Subasio geboren. Seine Eltern waren der wohlhabende Tuchhändler Pietro di Bernardone und seine Frau Giovanna. Eigentlich auf den Namen Giovanni (deut. Johannes) getauft, gab ihm sein Vater – der sich zum Zeitpunkt der Geburt auf einer Handelsreise in Frankreich befunden hatte – nach seiner Rückkehr den Rufnamen Francesco („kleiner Franzose“).

 

 

Franz erfuhr eine vergleichsweise hohe Bildung und führte in seinen Jugendjahren ein sorgenfreies Leben ohne Geldmangel.

1202 zog er mit Assisi in einen Krieg gegen die Nachbarstadt Perugia, wobei Assisi unterlag. Franz wurde daraufhin wie andere Kämpfer aus Assisi in Perugia eingekerkert und kam erst nach mehr als einem Jahr gegen ein Lösegeld seines Vaters frei. Während der Gefangenschaft war Franz schwer erkrankt. Als er aus dem Kerker freikam, hatte er mehrere existentielle Enttäuschungen erlebt: Gegen seinen Jugendtraum, ein ruhmreicher Ritter zu werden, stand das Erlebnis der massiven kriegerischen Niederlage. Gegen das natürliche jugendliche Empfinden des vormals recht unbekümmerten gerade zwanzigjährigen Mannes wie stark und todesfern und schlagkräftig er sei, stand die körperliche Entkräftung und Erkrankung durch die Kerkerzeit.

 

 

Mit einem Streich erlebte Franz also, dass zum Ersten seine Karrieremöglichkeiten fragwürdig geworden waren und zum Zweiten wurde er dadurch trotz seiner Jugend auf seine Sterblichkeit verwiesen. Als ein körperlich schwacher, junger Mann mit Zweifeln und notdürftig verholenen, inneren Fragen kehrte Franz in seine Heimatstadt zurück. Ausgehend von diesem Lebenseinschnitt begann für Franz ein Bekehrungsprozess, ein über eine Reihe von Stationen – etwa die Gemeinschaft mit Aussätzigen – laufendes Ringen um die Frage nach seiner Bestimmung.

 

 

Beim Gebet in San Damiano hörte Franz sich vom dortigen Kreuz von Jesu selbst persönlich angesprochen „siehst du nicht, dass mein Haus verfällt? Stelle es wieder her!“ (1205), woraufhin er Baumaterial erbettelte und eine kleine Kirche eigenhändig wiederherzustellen begann, wie auch später in gleicher Weise San Pietro della Spina, eine heute nicht mehr vorhandene Kirche, und das etwa drei Kilometer von Assisi entfernte Santa Maria degli Angeli, das unter dem Namen Portiuncula bekannt ist.

 

 

Für wohltätige Zwecke und seine baulichen Wiederherstellungsarbeiten an San Damiano nahm Franz Waren und Geld aus dem Geschäft seiner Eltern. Dies führte zu Streit mit seinem Vater, der schließlich vor dem Richterstuhl des örtlichen Bischofs Guido II. einen Prozess gegen seinen Sohn führte. In dieser Gerichtsverhandlung, die im Frühjahr 1206 öffentlich auf dem Domplatz stattfand, entkleidete sich Franziskus vollständig, verzichtete mit dieser dramatischen Geste auf sein Erbe und sagte sich von seinem Vater los:

 

 

„Bis heute habe ich dich meinen Vater genannt auf dieser Erde; von nun an will ich sagen: »Vater, der du bist im Himmel«.“

Er begann so zu leben und zu wirken, wie die 12 von Jesus ausgeschickten Jünger, die Apostel (auch apostolisches Leben genannt oder lat. vita apostolica), nämlich äußerlich anspruchslos in Verkündigung des Glaubens. Im gleichen Jahr 1208 übergab ihm der Abt des Klosters des Hl. Benedikt am Monte Subasio das Kirchlein Portiuncula, damit er es zum Zentrum seiner religiösen Bewegung machen möge.

 

 

Franziskus verstand sich selbst als Büßer, was ihn vor kirchlicher Verfolgung wegen Ketzerei schützte. Als solcher ermahnte er nun andere, Gott zu lieben und für ihre Sünden Buße zu tun und zog im Laufe der Zeit etliche junge Männer an, die sich seiner Lebensweise anschlossen.

Der Überlieferung zufolge schlossen sich als erste Bernardo di Quintavalle, ein reicher Adeliger aus Assisi, und Pietro Cattani, ein Rechtsgelehrter, Franz an. Die Dreigefährtenlegende berichtet, diese drei – Bernardo, Pietro und Francesco – hätten die Bibel durch dreimaliges Aufschlagen nach dem Auftrag befragt, den Gott für sie habe (sogenanntes Bibelstechen).

 

 

Als ihr Lebensprogramm galten ihnen fortan die drei so gefundenen Bibelstellen:

 

1. „Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deinen Besitz und gib das Geld den Armen; so wirst du einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach.“ (Matthäus 19,21)

 

2. „Nehmt nichts mit auf den Weg, keinen Wanderstab und keine Vorratstasche, kein Brot, kein Geld und kein zweites Hemd.“ (Lukas 9,3)

 

3. „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ (Lukas 9,23)

 

1209 wanderte Franz mit seinen ersten zwölf Gefährten nach Rom, um von Papst Innozenz III. die Bestätigung der Lebensweise ihrer kleinen Gemeinschaft zu erbitten, was in der Zeit der Ketzerkriege kein leichtes Unterfangen war, zumal die Gründung von neuen Bewegungen mit äußerster Skepsis betrachtet wurde.

 

Die erste Fassung der damals in Rom vorgelegten franziskanischen Regel ist verloren gegangen.

Sie stellte vermutlich einen groben, an den Evangelien orientierten Leitfaden zum Leben in Armut dar. Kirchenrechtlich vertrat Franz sein Anliegen geschickt, indem er die Brüder als Buß- bzw. Wanderprediger bezeichnete.

 

 

Der kleinen Gemeinschaft gab der Papst im Sommer oder Herbst 1210 zumindest die mündliche und vermutlich probeweise erteilte Erlaubnis, nach ihrer Regel in Armut zu leben und Buße zu predigen. 1212 wurde das erste Franziskanerkloster in der Toskana gegründet. 1219, zur Zeit des 5. Kreuzzuges, reiste Franziskus als Missionar bis Palästina und predigte vor dem Sultan in Damiette an der Nil-Mündung. Danach verschlechterte sich seine Gesundheit zunehmend. Während er nicht in Italien war, stiegen die Spannungen in der franziskanischen Gemeinschaft, die bereits in ganz Europa vertreten war.

 

 

Zurück in Italien übertrug Franz 1220 die Leitung des Ordens Petrus Catani. Offensichtlich misslang es Franz, die Mehrheit seiner Nachfolger auf dem von ihm gewünschten strengen und grundsatztreuen Kurs zu halten. Mit dem Rückzug von der Ordensleitung zog sich Franziskus zeitweise innerlich aus der Gemeinschaft zurück, worunter er sehr litt.

 

Als sich Franziskus im Spätsommer des Jahres 1224 auf den Berg La Verna zurückzog, wo er bereits seit 1212 eine kleine Felsnische als Einsiedelei benutzte, wurden ihm nach dem Zeugnis der ältesten Quellen in einer Vision die Wundmale Christi eingeprägt. Dies gilt als der erste überlieferte Fall einer Stigmatisation. 1226 starb er unterhalb von Assisi in der Portiuncula-Kapelle im Kreise treuer Gefährten, von denen zwei auf seinen Wunsch den von ihm gedichteten Sonnengesang anstimmten, den er nach Kräften versuchte mitzusingen. Noch einmal nackt hatte er sich auf die Erde legen lassen und starb dann mit einem von einem Bruder geliehenen Gewand.

 

 

Franziskus hinterließ zahlreiche Gebete und Gesänge u.a. den berühmten Sonnengesang.

In seinem geistlichen Testament versuchte er, nochmals den ursprünglichen evangelischen Geist in Erinnerung zu rufen.

Schon 1228 – am 16. Juli – wurde er von Papst Gregor IX. heilig gesprochen und seit 1230 liegen seine Gebeine angeblich in einem Steinsarg in der Grabkammer der Unterkirche der Basilika San Francesco in Assisi.

 

 

Botschaft von Franz von Assisi:

 

 

Lieber Vater, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens:

Dass ich Liebe übe – wo man mich hasst,

dass ich verzeihe – wo man mich beleidigt,

dass ich verbinde – wo Streit ist,

dass ich die Wahrheit spreche – wo Irrtum herrscht,

dass ich Glauben bringe – wo Zweifel drückt,

dass ich Hoffnung wecke – wo Verzweiflung quält,

dass ich dein Licht entzünde – wo Finsternis regiert,

dass ich Freude bringe – wo Kummer wohnt.

Ach lieber Gottvater, lass du mich trachten:

Nicht dass ich getröstet werde,

sondern dass ich tröste.

Nicht dass ich verstanden werde,

sondern dass ich verstehe.

Nicht dass ich geliebt werde,

sondern dass ich liebe.

DENN:

Wer hingibt – der empfängt,

wer sich selbst vergisst – der findet,

wer verzeiht – dem wird verziehen,

wer stirbt – erwacht zum ewigen Leben.

 

 

Koot Hoomi (Lal Singh) lebte in seiner letzten Inkarnation in Punjabi, Kashmir. Er war in höchste Reinkarnationslehren und geheimes Wissen des Ostens eingeweiht. Er besuchte ab 1849 Europas Universitäten darunter die Oxford Universität sowie die Universität von Dresden, Würzburg, Nürnberg und Leipzig. In Dublin erschienen einige Universitätsmagazine von ihm darunter „Dream of a rave“.

Koot Hoomi sah seinen Auftrag darin, Vorträge über östliche (buddhistische) Lehren in Europa zu halten, um so das Wissen der Lichtarbeit den Menschen näher zu bringen. Bei jedem Vortrag sammelte er die Adresse interessierter Zuhörer. Er erreichte viele. Anschließend zog er sich nach Tibet in ein Kloster zurück. Von dort aus unterrichtete er Schüler im westlichen Europa mithilfe der gesammelten Adressen über Leserbriefe.

 

Einige dieser Briefe sind im Britischen Museum in London ausgestellt.

Seine Spur verschwand. Danach tauchte er als geistiger Lehrer von Madame Blavatsky und A. P. Sinnet sowie Alice Bailey auf, die als erste Channelmedien Kontakt zu Kuthumi hatten.

 

 

Die Angaben zu den Inkarnationen der aufgestiegenen Meister ist teilweise durch Wikipedia ergänzt.