Die Inkarnationen

 

 

Fangen wir mit unserer Sterbestunde an. Es läuft ein Film ab, das heißt, unser Lebensfilm läuft an uns vorbei. Wir erkennen, was wir im Leben gut und was wir nicht gut gemacht haben. Wir erfahren, mit welchen Menschen wir nicht im Reinen sind, also, wo wir Karma entwickelt haben. Viele Menschen berichten über Nahtoderscheinungen, die dies bestätigen. Was heißt Karma? Es entsteht aus der Kraft der Gedanken, Gefühle und Emotionen. Was ich aussende, kommt als Lernaufgabe wieder auf mich zurück. Eine Lernaufgabe war Ursache, sie hat eine andere Lernaufgabe als Wirkung. Karma sind unverarbeitete Handlungen, Gefühle, Gedanken und Wünsche, die Energie binden und ständig Impulse zur Wiederholung geben, bis sie geklärt oder transformiert  = umgewandelt werden.

 

Alle karmischen Verstrickungen, Ego-Versuchungen und selbst auferlegte Kontroll- mechanismen sind Seelenanteile von uns.

Diese gilt es JETZT zu erkennen, zu transformieren und zu heilen, denn sie stecken alle noch in uns.

 

Also beschließen wir in dieser Sterbestunde unser nächstes Leben. Mit wem habe ich noch etwas auszutragen, welche Tugend habe ich nicht begriffen. Wir überprüfen unsere Lernaufgaben: Liebe, Stolz, Demut, Geduld etc.

 

Alle unsere Lernaufgaben und Erfahrungen auf allen Ebenen werden in die sogenannte Akasha-Chronik eingetragen.

Dies ist das gesammelte Wissen aller Seelen, wir können uns dies als eine Art kosmischer Computer vorstellen.

Er beinhaltet die ganze Reinheit, Wahrheit und Klarheit der Quelle.

 

Wir kommen  dann  in  den  Bereich Halle des Ausruhens.  Dort  werden  wir von Meistern und Lichtengeln geschult.

Viele Seelen nutzen eine für uns unvorstellbare Zeitspanne für diesen Abschnitt.

 

Nun kreieren wir wieder unser nächstes Leben. Kreieren deshalb, denn: Wir suchen uns aus: Eltern, Geschwister, Freunde,

Land, Hautfarbe, männlich, weiblich, gesund oder behindert etc. Gleichzeitig muss die Zeit stimmen,

damit die bestimmten Menschen (Bewusstseine) auch wieder inkarnieren.

 

Bevor der karmische Rat (Vereinigung von Lichtwesen, die bei unseren Karmaerfahrungen helfen) beschließt, dass wir wieder inkarnieren können, kommen wir in den Bereich Halle des Vergessens. Da wir ja als Bewusstsein lernen möchten, wäre es zu einfach, wenn wir uns wie am Anfang als Atlanter/Lemurier (siehe nächstes Kapitel) an alles erinnern könnten.

 

Den Schleier des Vergessens und der Trennung von der Lichtwelt haben wir uns selbst auferlegt, weil wir ein bestimmtes Thema selbst erspüren und erleben wollten. Hätten wir unser eigenes geistiges, volles Seelenpotenzial mit der Gewissheit, Teil der Quelle zu sein, könnten wir das "Ausgesuchte" gar nicht richtig empfinden und erleben.

Wir inkarnieren nun neu. Durch den physischen Akt der Vereinigung (Befruchtung) erfahren wir zunächst die erste Form der Dualität.

Die eher "kriegerische" männliche Energie (Samenzelle) dringt in die "empfangende" weibliche Energie (Eizelle) ein und verschmilzt im physischen Sinne in das All-In-Eins.

 

Wir inkarnieren durch eine kosmische Schnur in unserem sorgfältig ausgewählten Mutterleib.

Die Verlängerung der kosmischen Schnur ist (im physischen Sinne) die Nabelschnur. Sie nährt uns durch Licht, Energie und dichte Materie.

Der Mutterkuchen und die Fruchtblase beschützen unsere zarte Aura.

 

Wir werden geboren und von der Schnur getrennt. Nun beginnen unsere Lernaufgaben.

Speziell Kinder bis zu 5 Jahren können sich sehr gut an die geistige Lichtwelt erinnern.

Deshalb sprechen Kinder oft von den Lichtengeln, Schutzengeln, für uns imaginäre Freunde (auch ich hatte vier!) und von Gott.

 

Nun treffen wir auf Menschen, mit denen wir noch etwas auszutragen haben. Sie sind in dieser Art Kulisse unsere Seelenpartner (Vertragspartner). Man erkennt sich immer an den Augen und bestimmten Mustern. Die Augen sind in jeder Inkarnation gleich.

 

 

Auf welche Art und Weise werden wir nun im Leben an unsere Aufgabe herangeführt?

 

Wir leben und lernen. Unsere Seelenebene (Teilbewusstsein der Quelle) führt und leitet uns bei allen Aufgaben. Sobald wir im Leben erfahren dass nicht alles so richtig läuft, wie zum Beispiel: Schicksalsschläge, Krankheit, Notlagen usw., helfen uns bei diesen Anzeichen unsere höheren Teilbewusstseine der Quelle: die Lichtengel. Wer kennt das nicht, wenn man eine "Gänsehaut" bekommt, wenn man etwas hört oder plötzlich eine Eingebung hat. Dies sind die Schubser und/oder Umarmungen unserer Lichthelfer! Nur so konnten und können sie uns zeigen, dass wir im Moment entweder vollkommen an unseren Themen vorbeilaufen oder sie richtig erkannt haben. Ich benutze mit Absicht auch die Vergangenheitsform "konnten", denn vieles wird sich ändern - wir sind im Aufstiegsprozess.

 

Doch zunächst bleiben wir in diesem Kapitel im Karmaprozess. Der Mensch ist nun auf der Suche. Er will seine Themen, die er sich selbst auf der Seelenebene (Teilbewusstsein der Quelle) vorgenommen hat, erspüren und erleben. Je mehr er nun von seinem Kopf (Ego, menschlicher Verstand) wegkommt und auf sein Herz (Gefühl) hört, meditiert, betet (bittet), desto schneller wird er an sein "Lebensthema" herangeführt.

 

Viele aufgestiegenen Meister: Jesus, Buddha, Krishna, Saint Germain u.v.a. wurden zunächst auf der physischen Ebene für ihre Lehren, Ansichten und Meditationen ausgelacht, ja zum Teil umgebracht,

um uns nun heute durch Channelings (Durchsagen) auf unseren Weg zu bringen.

 

Auf unserer Suche werden uns immer die "richtigen Leute" zugeführt, die uns auf unserem Weg helfen. Alte, nicht mehr dienliche Verbindungen werden oftmals getrennt, so dass neue entstehen können. Aber alles, was wir im Leben erschafft, gefühlt und erdacht haben, bleibt in unseren Zellen verankert und geht nicht verloren.

 

Der Kreislauf beginnt: Wir lernen und sterben, gehen zurück in die geistige Lichtwelt, zurück nach Hause, werden geschult. Wir inkarnieren. Wir lernen und sterben. Ein unvorstellbarer und langer Kreislauf, der Kreislauf von Karma. Die Quelle hat mit all ihren Bewusstseinen nun gelernt. Genug gelernt, was unsere Lernaufgabe Erde betrifft.

 

Warum möchte die Quelle lernen?

 

Um sich hierüber auch nur ansatzweise ein Bild machen zu können, ist es wichtig, dass wir in diesem Kapitel einmal unsere dualen Glaubensvorstellungen von Anfang und Ende, Zeit und Raum sowie Gott und Religionen beiseite legen.

 

Licht beinhaltet Schwingungen, Klänge, Farben und Informationen. Licht breitet sich aus, Licht verdrängt Dunkelheit. Betretet beispielsweise einen dunklen Raum und öffnet eine Tür zu einem hellen Raum. Was passiert?

 

Der dunkle Raum wird zwangsläufig heller. Daraus folgt: Dunkelheit muss immer wei- chen und wird vom Licht erfüllt.

Umgekehrt nimmt der helle Raum die Dunkelheit nicht auf.

 

Doch reicht das Licht immer bis zu einer gewissen Distanz. Stellt euch eine große Halogenlampe vor und strahlt diese in den Nachthimmel.

Der Strahl ist an der Licht- quelle ein gleißendes Licht, was unsere Augen reizt, hingegen wird der Lichtstrahl immer schwächer und verliert sich irgendwann im Nachthimmel. Benutzt man einen Laser, würden wir über weit größere Distanzen einen Lichtpunkt erzeugen.

 

Die Quelle breitet sich immer weiter aus. Das Licht der Quelle lässt sich nicht erklären. Die Quelle enthält die Summe aller Farben, Klänge und Gedankeninformationen, die sich in unserer Daseinsform auch nicht erklären und erfassen lassen.

Und doch sind wir aus Licht und ein Teil der Quelle, wir sind All-In-Eins. Die Ausweitung der Quelle erschließt Universen und Galaxien.

Die Quelle hat keinen Anfang und kein Ende.

 

Die Zeitform im Licht ist das schöpferische JETZT. Sobald ihr beispielsweise ein Bild malt oder eine Figur aus Ton kreiert, ist der Moment der

Kreation wichtig. Während man "erschafft", konzentriert man sich auch auf die Schönheit und Perfektion, die man gerade schöpft.

Es interessiert einen während eines kreativen Pinselschwungs nicht, ob er gestern schon in unseren Gedanken war oder ob morgen der nächste Pinselschwung folgt. In diesem Moment befindet man sich ansatzweise im JETZT.

Das Licht der Quelle breitet sich immer weiter aus, so dass Dunkelheit weichen muss.

Dieses Licht enthält dabei alle Gedankenformen, Schwingungen, Farben und Klänge um Universen, Galaxien bis hin zu einer kleinen Stubenfliege oder Amöbe in ihrer wunderschönen Beschaffenheit zu schöpfen.

 

Wir sind ein Ebenbild der Quelle, denn die Quelle ist Licht und Liebe. Wir sind Licht und Liebe. Die Quelle atmet genau so wie wir.

Die Frequenz ist nur eine andere. Während eines Atemzuges sind in unserer Zeitform Milliarden  von  Jahren vergangen.

Die Quelle atmet aus, das Licht verbreitet sich, die Quelle weitet sich. Dies ist der kosmische Tag. Es ist der Tag, denn es ist Licht.

Die Quelle atmet ein und sammelt sich, das Licht strömt wieder zurück zur Quelle. Nicht nur das Licht strömt zurück, sondern auch das unglaublich große, gesammelte Wissen aller göttlichen Lichtfunken (Teilbewusstseine, Seelen). Die kosmische Nacht folgt, denn das Licht ist in der Quelle versammelt. Die kosmische Nacht bereitet sich durch die gesammelten Lernerfahrungen auf das neue kosmische Lernthema vor.

Das Lernthema des kosmischen Tages lautet: Mut.

 

Der kosmische Tag, die Lernaufgaben und die Schöpfung beginnen von neuem...... Dies erklärt auch unsere Theorie vom Urknall. Dieser fand vor Milliarden von Jahren in der Ausatemphase der Quelle statt und erschuf somit auch Universen und Galaxien.

 

Wir befinden uns zurzeit in der Einatemphase der Quelle, das heißt, die Quelle sam- melt nun alle göttlichen Lichtfunken zu sich zurück. Jeder Lichtfunke hat die Aufgabe zu dienen, zu lernen und bedingungslos zu lieben. Auf jeder Ebene der göttlichen Weisheit bemeistert sich der Lichtfunke als Teilbewusstsein der Quelle. Ist er auf der höchsten Stufe am Thron der Quelle angekommen, werden das schöpferische Wissen, die Verantwortung und die bedingungslose Liebe so groß, dass die Zusammenschmelzung mit der Weisheit der Quelle erfolgen kann.

Dadurch entstehen mehr Licht, Raum und Weisheit für neue "erdachte" Lichtfunken der Quelle, die wiederum während der Phasen des Atmens lernen. Das Licht breitet sich aus, die Quelle breitet sich aus. Die bedingungslose Liebe und wunderschöne Schöpfung breiten sich aus. Die verbleibende Dunkelheit und Tristheit weichen und erstrahlen in Schönheit und Weisheit des Lichts und der Liebe.

 

 

 

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